Erfahren Sie, welche Features WordPress in seiner aktuellen Version 3.3.x bietet und wofür Sie die beliebte Software einsetzen können.
Wer sich mit dem Thema Blogs und CMS beschäftigt, kommt an WordPress kaum noch vorbei. Was im März 2003 als reine Blogsoftware startete, ist inzwischen auch als Content Management System sehr beliebt. Die Gründe dafür sind vielfältig:
Leichte Bedienbarkeit
WordPress zeichnete sich schon immer durch ein besonders übersichtliches, leicht verständliches Backend aus. Auch CMS-unerfahrene Anwender können damit ohne großen Einarbeitungsaufwand Inhalte einpflegen und bearbeiten. Die hohe Anwenderfreundlichkeit trägt stark zur flächendeckenden Verbreitung von WordPress bei.
Für Version 3.3 wurde das Dashboard (= Oberfläche im Backend) stark überarbeitet und bietet jetzt Hover-Menüs, mit denen schnell innerhalb der Menü-Seitenleiste navigiert werden kann. Die Onlinehilfe ist jetzt ausführlicher als früher und zeigt passend zum jeweiligen aktiven Menüpunkt den entsprechenden Hilfetext an.
Breites Angebot an Themes und Plug-ins
Durch die starke Verbreitung von WordPress ist auch das Angebot an Themes (Designvorlagen) und Plug-ins (Erweiterungen) sehr groß. Für so gut wie jede Anforderung gibt es das passende Plug-in.
Leicht zu erweitern
Die PHP-basierte Open-Source-Software lässt sich mit entsprechenden Programmierkenntnissen auch problemlos individuell anpassen und erweitern.
Guter Support
Wer eine Frage zu WordPress hat, findet in den zahlreichen Supportforen und Blogs zu WordPress schnell Antworten – auch das ist ein Vorteil der weiten Verbreitung.
Ein Nachteil der weiten Verbreitung von WordPress sollte freilich auch nicht verschwiegen werden: Eben weil die Software so beliebt ist, ist sie auch ein besonders attraktives Angriffsziel für Spammer und Hacker. Umso wichtiger ist es, die Installation durch Updates immer auf dem neuesten Stand zu halten. Bekannte Sicherheitslücken werden regelmäßig durch solche Updates geschlossen.
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Die wichtigsten Features
Kategorien und Tags
Wie es sich für Blogsoftware gehört, bringt WordPress natürlich die Möglichkeit mit, Beiträge in Kategorien einzusortieren und mit Tags (Stichwörtern) zu versehen und damit eine Navigation aufzubauen.
WYSIWYG-Editor
Als WYSIWYG-Editor steht TinyMCE zur Verfügung, mit dem über eine an gängige Textverarbeitungsprogramme erinnernde Werkzeugleiste Text formatiert sowie Medieninhalte (wie Bilder, Videos) eingebunden und an beliebiger Stelle im Text positioniert werden können.
Seit WordPress 3.3 können Bilder per Drag & Dropvom PC in das Blog hochgeladen werden. Dabei ist es entweder möglich, das Bild direkt in den Editor zu ziehen (dann wird es aber direkt als base64-Code in den Text eingebunden und landet nicht in der Mediathek, ist damit auch nicht mehrfach verwendbar und nicht als Vorschaubild verfügbar) oder im Editor auf den Button “Hochladen/Einfügen” zu klicken und im folgenden Dialog das gewünschte Bild auf die Eingabefläche zu ziehen, um es so in die Mediathek zu laden und im Artikel zu verwenden. Das zweite Verfahren über den Hochladen-Button ist weniger fehlerträchtig und im Zweifel zu bevorzugen.
Vollbildmodus: Schreiben ohne Ablenkung
Für Arbeiten im HTML-Code kann der Editor auf eine HTML-Ansicht umgeschaltet werden. Außerdem steht in beiden Modi noch ein Vollbildmodus für die Eingabe längerer Texte zur Verfügung.
Mit WordPress 3.2 wurde der Vollbildmodus auf eine minimalistische Ansicht umgestellt, die Autoren ermöglicht, sich ganz auf den Inhalt zu konzentrieren, ohne durch störendes Drumherum abgelenkt zu werden. Die Werkzeugleiste wird eingeblendet, wenn man mit der Maus an das obere Ende des Browserfensters fährt.
Seiten anlegen und verwalten
Was WordPress schon immer interessant als CMS auch für Homepages machte, sind insbesondere die Seiten, die sich wie Blogartikel anlegen und in eine Menüstruktur einbinden lassen. In den Einstellungen kann man festlegen, dass als erstes beim Aufruf der Blog-URL nicht die Liste der Blogeinträge, sondern eine Seite angezeigt wird. Auf diese Weise lässt sich mit WordPress auch eine Homepage anlegen und verwalten, der man gar nicht mehr ansieht, dass sie mit Blogsoftware erstellt wurde.
Navigation und Menü-Management
Mit Hilfe des ausgereiften Menü-Managements, das mit Version 3.0 eingeführt wurde, lassen sich mit ein paar Mausklicks benutzerdefinierte, individuelle Menüs erstellen, die sich aus Artikeln, Seiten, Kategorien, Tags und sogar externen Links zusammensetzen können. Die Anordnung der einzelnen Menüpunkte geschieht per Drag + Drop.
Benutzerverwaltung
Zu den CMS-typischen Features gehört auch eine mehrstufige Benutzerverwaltung: Abonnent, Mitarbeiter, Autor, Redakteur, Administrator (in aufsteigender Reihenfolge der Rechte) haben unterschiedlich hohe Rechte, die durch entsprechende Plug-ins noch verfeinert werden können. So ist es beispielsweise möglich, ein Gemeinschaftsblog zu betreiben, in dem Beiträge eine redaktionelle Kontrolle durchlaufen und vom Einstellenden (hier: “Mitarbeiter”) selbst nicht freigeschaltet werden können.







